Chronik

Die Geschichte der JGM

 

Dies ist eine Abschrift der Chronik aus dem Jahre 1994 zur Feier von 150 jahren Junggesellschaft Mehrum

 

Sehr geehrte Freunde und Gäste der Junggesellschaft Mehrum!

Mit Stolz und Freude blickt die Junggesellschaft Mehrum von 1844 auf ihr 150 jähriges Bestehen. Anläßlich unseres diesjährigen Schützenfestes wollen wir diese Jubiläum begührend würdig und ausgibig feiern.

Innerhalb dieser langen Zeit ist die Junggesellschaft stets ein Anlaufpunkt für junge Männer, die die Gemeinschaft suchen. Ferner werden Ortverbundenheit und UAfrechterhaltung alter Traditionen gepflegt.

Trotz zweier Weltkriege und wirtschaftlicher Schwierigkeiten nach dieser Zeit, war man in der Lage jährlich das Schützenfest zu organisieren und zu veranstalten. Zwar hat unser Verein nicht mehr soviele Mitglieder wie früher, resultierend aus dem Überangebot an Freizeitmöglichkeiten in und um Mehrum, jedoch sind wir auch momentan eine feste Größe in unserer Ortschaft, aufgrund unserer ausgeprägten Verantwortungsbewußtseins.

So ist die Junggesellschaft Austräger des Ortswanderpokalschießens, an dem alle öffentlichen Vereine teilnehmen. Außerdem sind wir Veranstalter des Osterfeuers womit die Kommunikation alter und neuer Bürger Mehrums miteinander gewährleistet ist. Als einer der ältesten Junggesellschaften in unserer Region werden wir auch in Zukunft mit diesen und weiteren Aktivitäten unsere Tradtion pflegen.

Zu unserem 150-jährigem Jubiläum feiern wir mit Euch ein außergewühnliches Schützenfest, so daß ein würdiger Rahmen garantiert ist und man mit Sicherheit zum 175-jährigen Bestehen an dieses Ereignis erinnern wird.

Mirko Langer

1. Schäffer Junggesellschaft Mehrum

150 Jahre Junggesellschaft Mehrum

"wer der Vergangenheit nachgeht, erfährt auch stets einiges über die Zukunft". Dieses alte Sprichwort steht dem Bemühen, durch die Feierlichkeiten zum 150 jährigen Bestehen der Junggesellschaft Mehum, Geschichte und Gegenwart deutlich zu machen.

Die Junggesellschaft ist im Vorfeld der Revolution 1848 enstanden. Der Blick in die Ortsgeschichte macht deutlich, dass die strukturellen Veränderungen in wenigen Jahrzenten dieses Jahrhunderts durchgreifender waren als die in den vergangenen Jahrhunderten. Eine solche Veränderung kann ohne Verlust der Indentität dieses Ortes nur verkraftes werden, wenn sie auf einer Soliden jahrhundertalten Tradition und Geschichte aufgebaut werden konnte. Hierfür ist die Junggesellschaft ein Beispiel.

Die Junggesellschaft hat es stets gertiggebracht, sich den veränderten Zeitverhältnissen anzupassen. Sie hat in all den Jahren nichts von ihrer Vielfalt und Eigenart eingebüßt. Exemplarisch ist hier die Beteiligung am Osterfeuer zu nennen. Wichtigster Bestandteil unseer gemeinamen Bemühungen muß es sein, Mehrum in seiner örtlich und dörflichen Eigenart zu erhalten, zu pflegen und weiterzuentwickeln. Wir sagen ein Dankeschön an die Junggesellschaft und gratulieren im Namen des Gemeinderates und der Gemeindeverwaltung der Gemeinde Hohenhameln.

Hesse

Bürgermeister

Hesse

Hilker

Gemeindedirektor

Ortsrat Mehrum:

Der Ortsrat und die Bürgerinnen und Bürger von Mehrum übermitteln der Junggesellschaft zu ihrem 150-jährigem Jubiläum die herzlichsten Grüße und Glückwünsche

An diesem tag blicken wir zurück auf 150 Jahre Vereinsgeschichte die zur Pflege und Überlieferung alter Sitten und Gebräuche in unserem Dorf beigetragen haben.

Die Junggesellschaft ist ein wesentlicher Bestandteil unseres dörflichen Lebens. Schützenfest, Osterfeuer, Schießwettbewerbe und ´Spiel ohne Grenzenh´gehören zu ihren Aktivitäten. Sie zeugen davon, daß die Junggesellschaft in der Dorfgemeinschaft ein unverzichtbarer Faktor ist.

Mit ihrem Engagement schafft die Junggesellschaft nicht nur Freude für ihre Mitglieder, sondern trägt auch einengroßen Teil zur Erhaltung unseres Dorfgemeinschaftslebens bei.

Wir hoffen, daß die Junggesellschaft auch in Zukunft mithilft durch Frohsinn und eselligkeit das Wohnen und Leben in userem Dorf angenehm zu gestalten. Wir wünschen der Junggesellschaft ein gelungenes Jubiläumsfest und für die Zukunft alles Gute.

Winfried Selke

Ortsbürgermeister

Grußwort des Schützencorps Mehrum von 1949 e.V.

In diesen Tagen gedenkt die Junggesellschaft Mehrum in festlicher Weise der 150. Wiederkehr seines Gründungstages.

Wenn ein Verein auf ein 150-jähriges Bestehen zurückblicken kann, so ist dies sicher ein beredtes Zeugnis dafür, daß Sinn und Zielsetzung der Junggesellen in der Bevölkerung ein positives Echo finden und das eine Tradtiton bewahrt wird, die auch in der heutigen Zeit noch ihren Reiz ausübt und Iteressen weckt.

Das Alter eines vereins besagt noch ncihts über seinen eigentlichen Wert. Doch die Idee, die ihn zusammenhält und mit Leben erfüllt, 150 Jahre alle Wirren der Zeit gesund und lebensfrisch überdauert hat, so stellt sie selbst und ihren Trägern ein anerkennendes und ehrendes Zeugnis aus.

Aus diesem Anlaß entbieten wir namens des Schützencorps-Mehrum von 1949 e.V. dem Jubilar, seinem Vorstand und seinen Mitgliedern unseren Glückwunsch zum 150-jährigen Jubiläum, sowie allen Teilnehmern und Gästen des Mehrumer Schützenfestes herzliche Willkommensgrüße.

Heinrich Rother

1. Vorsitzender

 

Verhaltungs-Regeln der Junggesellschaft!

Jetzt ihr lieben Leute insgemein
bitt ich euch ein wenig still zu sein,
um zu vernehmen des Obersten Worte,
die ich rede an diesem Orte,

denn wer gegen diese Worte sich wird empören,
der wird nachher die Strafe erhören,
die die Kriegsgerichte mit sich führen.
Denn ihr wisst der Herr Oberste ist "Strenge"
ihr werdet Peitsche erhalten schwere "Menge"

1. Die Junggesellschafr mögensich nicht unterstehen
mit einer Jungfer heimlich zur Seite zu gehen,
denn dieses möchte euch nicht gelingen,
und euch in Schimpf und Schande bringen,
denn wenn ihr werdet dabei ertappt,
so würde euch fürs erste was ausgelacht.

2. Ihr Jungfern ihr seit mit Kränzen geziert,
daß ich euch gut aufführt.
Ihr möchtet es darum nicht wagen
und Jemanden einen Tanz versagen
Und wenn er auch hätte nur ein Bein.
So dürftet ihr doch nicht sagen nein.
Und mit ihm "Machen eure Sachen"
und wenn die Katze auf dem Feuerherde sollte lachen.

3. Die Katze läßt das Mausen nicht
drum lassen auch die Jungfern das "Naschen" nicht.
Deswgen möget ihr es bedenken
und die Junggesellen nicht in den Winkel lenken.
Denn in den Winkeln ists bedenklich -
oft werden die Jugfern nahher kränklich.

4. Auch lade ich ein die Herren und Frauen
welche "Lust" habe unsere Gesellschaft anzuschauen
und wenn sie werden Vergnügen finden
so mögen sie nach der Musik ihre Pflicht vollbringen

Nachdem ich habe alles vorgelesen
so muß ich zuletzt noch erwähnen,
daß wer zu viel Bier und schnaps wird trinken,
daß er davon zur erde wird sinken,
und wird sich macne als ein Schwein,
der kommt sogleich zum Spritzenhaus hinein.
Und soll solange darin liegen
bis er wieder Verstand und Witz wird kriegen.
Darum soll "Niemand" gegen diese Punkte handeln
sondern gleich danach einrichten seinen Lebendswandel.

Übrigens alle Einwohner dieses Ortes
und auch zugleich alle Freunde
welche siche in vergnügen zu machen wünschen
hier im Zelte
so wird solches allergnädigst erlaubt

Obrist
Heinrich Busch 1844

(Abschrift der Obristenrede von 1844)

 

Chronik der Junggesellschaft Mehrum

In diesem Jahr feiert die Junggesellschaft Mehrum ihr 150-jähriges Bestehen (1994). Das Gründungsjahr von 1844 geht aus einer gefundenen Obristenrede hervor, die Friedrich Busch sen. unter alten Unterlagen seines Urgroßvaters Heinrich Busch fand und d4er Junggesellschaft zur Verfügung stellte.

Diese Rede bestätigt, daß die Junggesellen auch vor 150 Jahren schon zu feiern wußten. Man warnte darin vor übermäßigen Alkoholgenuß und kündigte die weiteren Konsequenzen an (z.B. Ausnüchterung im Spritzenhaus).

Ein weiteres Dokument ist die Schützenfestabrechnung aus dem Jahr 1864, die uns Wilfried Heinecke zukommen ließ. Aus dieser Abrechnung geht hervor, daß alle Gäste des Schützenfestes namentlich aufgeführt wurdem.

Weitere Dokumente aus dieser Zeit, die in der Bundeslade aufbewahrt wurden, sind leider abhandengekommen. Bereits damals wurde die Junggesellenkönige durch Schießen mit Bleikugeln auf der schützenscheibe ermittelt. Der älteste uns bekannte Junggesellenkönig war Heinrich Flohr im Jahr 1904. Weitere uns bekannte Könige aus dieser Zeit waren Martin Flohr (1908), Richard Behrens (1909) und Gustav Flohr (1910). Von 1914 bis 1921 wurde aufgrund des Ersten Weltkrieges kein Schützenfest gefeiert.

 

Nach dem Krieg wurde das Schützenfest abwechselnd bei den Gastwirtschaften Frie und Heuer ("Zur Post") ausgetragen. Das Ausschießen der Könige fand dabei ebenfalls abwechselnd am Kakenberg und am alten Dorfgarten (heutiger Wiesenweg) statt, wobei sich das Schützenfest über drei Tage erstreckt wurde und der König am Sonntag ermittelt wurde. Nach Aussagen von Zeitzeugen war man damals mehr dem Wein als dem Bier zugetan.

Die Tradition aus jener Zeit werden bis zum heutigen Tag gepflegt. Unter anderem die Aufnahmezeremonie der neu eingetretenen Junggesellen, das sogenannte Putzen, sowie das darauffolgende, seinerzeit noch zweitägige Faschingsvergnügen (Fuen), welches mit Musik und Tanz in den Gastwirtschaften gefeiert wurde.

Das Letzte Schützenfest in dieser zeit fand 1938 statt, wobei das Schützenfest 1939 kurzfristig wegen des Zweiten Weltkrieges abgesagt werden mußte. Dabei waren die Vorbereitungen abgeschlossen, und das Zelt stand bereits. Es blieb auch für mehrere Monate stehen, da man hoffte, daß der Polen Feldzug schnell beendet sein würde.

Die Junggesellenfahnen überstanden beide Weltkriege unbeschadte auf dem Hof von Karl Flohr (Ecke-Flohr). Die scheibe von 1939, die Gustav Brinkmann malte und zehn Jahre lang aufbewahrte, wurde erst im Jahr 1949 anläßlich des ersten Schützenfestes nach dem Krieg aufgehängt.

 

Bei diesem Schützenfest wurde Karl Schottmann erster Junggesellenkönig nach dem Krieg. Die Könige wurden zu dieser Zeit mit dem Luftgewehr auf dem Saal der Gastwirtschaft Frie ausgeschossen. Erster Schäffer nach dem Krieg war Karl Aumann, angenommener alter König in diesem Jahr war Heinrich Behrens. Mitte der 50er Jahre wurde das Schützenfest am Mehrkamp gefeiert. Ab 1953 marschierten die Junggesellen beim Schützenfest mit einem Holzgewehr, vorher durfte lediglich ein Spazierstock mitgeführt werden.

1956 machte ein Unwetter dem Fest einen Strich durch die Rechnung. Das Zelt konnte einer Windboe nicht standhalten. Innerhalb kürzester Zeit mußte es behelfsmäßig an den Saal der gaststätte Frie angebaut werden. Dabei standen die Mehrumer Bürgen der Junggesellschaft tatkräftig zur Seite-

In den darazffolgenden Jahren wurde das Schützenfest wieder an die Masch verlegt. Mit zunehmendem Straßenverkehr auf der Bundesstraße war das Feiern auf diesem Platz nach 1959 zu gefährlich und fand ab 1960 auf dem heutigen Standort statt.

Das Vereinsleben in den 50er bis Mitte der 60er Jahre beschränke sich auf drei Schwerpunkte:
- Fastnacht (Fuen)
- Schützenfest und
- Schützenfestbegraben
Fuen war das heute immer noch übliche Wurst- und Eier- schnorren.

Das Schützenfest wurde Sonntag und Montag gefeiert, wobei Montagmorgen die Scheibe ausgeschossen und nachmittags ausgetragen wurde. Bis 1972 war es Tradition, daß König und Adjudanthoch zu Roß am Umzug teilnahmen. Leider konnte dieses nicht fortgeführt werden, da es immer weniger Pferde im Ort gab, der Strßenverkehr zunahm und immer weniger Junggesellen reiten konnten. Hinzu kam, daß 1973 kurz vor dem Schützenfest ein Pferd gestohlen wurde und man daher ab diesem Jahr eine Kutsche für die oben aufgeführten Würdentträger dem Umzug voranstellte

Zum König wurde Schützenfestbegraben die Bundeslade, für die dieser bis zum nächsten Schützenfest die verantwortung hatte, mit Laternenumzug gebracht.

1971 feierten die Jungesellschaft ihr 100-jähriges Fahnejubiläum. Dafür wurde ein Pokalschißen im Gasthaus Frie vernastaltet, wobei die teilnehmenden Gastvereine zum ersten Mal zum Mehrumer Schützenfestumzug eingeladen wurden. Gelichfalls in diesem Jahr marschierten die Jungesellen letzmalig mit dem Holzgewehr.

Ab dem Jahr 1972 fand ein regelmäßiges Übungschießen in der neu eingeweihten schießhalle statt. Aus diesem Grund legte sich die Junggesellschaft ein Kleinkalibergewehr zu, mit dem der Junggesellenkönig seit diesem Jahr ausgeschossen wird.

Mitte der 70er Jahre wuren die ersten Kontakte zu den Mehrumern am Niederrhein geknüpft. 1978 nahm der Spielmannszug "Rheingold" aus Mehrum am Niederrhein am Schützenfest umzug teil. 1980 fand der Gegenbesuch der Mehrumer Junggesellen statt.

Seit Anfang der der 80er Jahre vernastaltet die Junggesellschaft das alljährliche Osterfeuer (ursprünglich in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr). 1985 wurde erstmals unter der Regie der Junggesellschaft das Ortspokalschießen ausgetragen. Dafür legte man sich ein Jahr vorher ein neues Kleinkalibergewehr zu. Durch diese beiden Veranstaltungen trägt die Junggesellschaft, zusätzlich zum Schützenfest, aktiv zum dörflichen Gemeinschaftsleben bei. Außerdem findet seit dieser Zeit einmal jährlich ein Vergleichschießen mit den Damen des Schützencorps statt.

Im Jahr 1986 steckte die Junggesellschaft iMehrum in einer Krise und stand, wie schon zweimal zuvor (1969 und 1979), kurz vor ihrer Auflösung. Glücklicherweise wurde auch diese Krise dank des persönlichen Einsatzes einiger Junggesellen bewältigt.

Ende der 80er Jahre entschloß sich die Junggesellscghaft, eine neue Fahne anzuschaffen, da die alten Fahnen aufgrund ihres Alters schon sehr verschlissen waren. Man einigte sich darauf, von der großen Fahne eine Kopie anfertigen zu lassen. Die alten Fahnen wuren in das Kreismuseum Peine abgegeben. Die neue Fahne wurde 1990 geweiht, wobei die Junggesllschaft Equord und die Feuerwehr Mehrum die Fahnenpatenschaft übernahmen. Zu diesem Anlaß veranstaltete die Junggesellschaft ein Spiel-ohne-Grenzen, daß seitdem alle zwei Jahre stattfindet. Kurz vorher hatte die Junggesellschaft die Patenschaft der neuen Feuerwehrstandarte übernommen

In den beiden letzten Jahrzehnten bemühte sich die Junggesellschaft darum Kontakte zu auswärtigen Vereinen zu knüpfen und die Gemeinschaft zu fördern. So nahm man unter anderem an vielen Schützenfestumzügen, Spiel-ohne-Grenzen, Fußballturnieren sowie Schießwettbewerben teil. Dabei erzielte die Junggesellschaft viele Erfolge, z.B. mehrere Gemeindepokalsiege (1975,1978, 1991, 1992). 1991 unternahm die Junggesellschaft eine Wochenendfahrt nach Wittmund, um sich dort ihre geistige Reife und außergewöhnliche Trinkfestigkeit durch ein exzellentes Ostfriesenabitur bestätigen zu lassen.

Damit schließen wir unsere Chronik über die ersten einhunderfüfzig Jahre der Junggesellschaft Mehrum. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit , da uns verständlicherweise die Erfahrungen und Unterlagen aus den ersten 100 Jahren fast gänzlich fehlen. Wir hoffen, daß die jungen Mehrumer die Traditionen der Junggesellschaft auch in den nächsten Jahrzehnten aufrechterhalten werden, so daß noch vile Jubiläen dieser Art gefeiert werden können.

Dieses Foto zeigt links den ältesten ehemaligen König der König Junggesellschaft
Heinrich Behrens (JG-König 1950), sowie
rechts das älteste ehemalige Mitglied der Junggesellschaft
Martin Flohr (Eintrittsjahr 1929)

 

Die Junggesellschaft Mehrum 1994

h

 

 

 

hinten von links: Pierre Becker, Thorsten Wessels, Florian Löhr, Uwe Ruppert,
Tobias Brennecke,Boris Dröse, Daniel Böker, Olaf Grylla, Stefan Schrank, Mark Bläsig

vorn von links: Olaf Gahre, Cord Bendorf, Andreas Klemke, Udo Flohr,
Bernd Friedhoff, Mirko Langer, Uwe Bodensieck, Ralf Bode, Peter Großmann,
Lothar Bodensieck, Norbert Feutl, Thomas Gahre

auf dem Foto fehlen: Henning Peters Dirk Gebe

 

 

Liebe Mehrumer!

150 Jahre lang hat sich die Junggesellschaft Mehrum im Sinne der Tradition für das Leben und Feiern in der Dorfgemeinschaft eingesetzt.

Die Überlieferungen für das Einheiten von jenen Bräuchen sind in den seltestens Fällen schriftlich niederlegt. Sie sind in der täglichen Praxis von einer Junggesellengeneration zur anderen überliefert worden. Um die Ursprünge und Gründe für jene Handlungen anhand von geschichtlich bedingten Umständen zu verdeutlichen, haben wir zum 150-jährigen Jubiläum diese Festschrifft zusammengestellt.

Aus Mangel an ausreichend schriftlich Dokumente mußten die "alten Hasen" befragt werden. Nach und nach ergab sich daraus ein brauchbares Gesamtbild für diese Chronik. Da wir jedoch nicht jeden altgedienten Junggesellen fragen konnten und zu einzelnen Traditionsursprüngen z.T. verschiedene Ansichten geliefert bekamen, ist es durchaus möglich, daß evtl. die eine oder andere Kleinigkeit nur oberflächlich behandelt wurde. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Ein Wort zum Schluß:

Was wäre eine Dorfgemeinschaft ohen Tradition?
Die Junggesellschaft hat 150 Jahre ihren nicht geringen Teil dazu beigetragen, das dörfliche Brauchtum aufrechtzuerhalten. Ohne die Unterstützung der Mehrumer Bürger durch finanzielle Mittel, Material sowie wohlwollenden Zuspruch waäre dieses Jedoch nicht möglich gewesen
Besonderen Dank gilt hier den Mehrumer Landwirten.
Wir hoffen, daß dieses gute Miteinander weiterhin fortbesteht.

Eure Junggesellschaft